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In diesem Jahr wurden folgende Presseberichte über Projekte des AmF, mit Äußerungen unserer Sprecherinnen oder mit von uns zusammengestellten Fachinformationen veröffentlicht. Verweise auf ältere Presseberichte finden sich im Beitragsarchiv unter dem Schlagwort Pressespiegel.

08.09.2021 Bundestagswahl – Geringe Wahlbeteiligung von Muslimen als Demokratiedefizit

Im Artikel kommt nicht nur unser gern gesehener Kooperationspartner Coexist e.V. zu Wort, sondern auch das Am bringt eine interessante Perspektive ein und berichtet über das von der DIK Projekt „Jede Stimme zählt„. Die unterdurchschnittlich geringe Wahlbeteiligung von Muslim:innen als Politikdefizit zu begreifen ist ein erster wichtiger Schritt, um die zugrundeliegenden Mechanismen zu verstehen und Gegenstrategien zu entwerfen.

21.06.2021 Superwahljahr, aber nicht für alle : Das viel zu wenig diskutierte Demokratie-Defizit des deutschen Wahlrechts (Tagesspiegel)

Fast zehn Millionen Menschen sind von den Wahlen auf Landes- und Bundesebene ausgeschlossen, weil sie keinen deutschen Pass haben, migrantische und migrantisch gelesene Menschen sind in der Politik auf allen Ebenen unterrepräsentiert. Der Artikel geht Ursachen und möglichen Lösungsansätzen auf die Spur und erwähnt dabei auch das aktuell von und durchgeführte und von der DIK geförderte Projekt „Jede Stimme zählt„.

11.05.2021 Vom Tattoo- zum Kopftuchverbot? – Gesetzentwurf „beunruhigt muslimische Lehrerinnen und Schulen“ (Tagesspiegel)

Auch der Bundesrat hat dem Gesetz zugestimmt, das neben Tattoo- auch Kopftuch-Verbote erlaubt. Vorher wandten sichknapp 50 Wissenschaftlerinnen und muslimische Aktive in einem Schreiben an den Bundesrat, eine Petition gegen das Gesetz erhielt innerhalb einer Woche mehr als 170.000 Unterschriften. Beim Stimmungsspiegel kommt unter anderem das AmF zu Wort: „Solche Verbote schwächen das Vertrauen in den Rechtsstaat und die Politik.“

26.04.2021 Niemand hat die Absicht, ein Kopftuchverbot zu erlassen!? (MigAZIN)

Das Bundesinnenministerium erlässt neue Regelungen zum Erscheinungsbild von Beamt:innen, die als verklausuliertes Kopftuchverbot daherkommen – eine Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Zur rechtlichen Einordnung und zu möglichen gesellschaftspolitischen Konsequenzen schreibt AmF-Vorstandsvorsitzende Gabriele Boos-Niazy.

07.03.2021 Diskussion um religiöse Symbole – Das Kopftuch als Karrierebremse (ZDF)

Das Kopftuch der bloßen Annahme einer Gefahr zu verbieten, ist in Deutschland verboten, das haben Gerichte immer wieder bestätigt. ZDFheute, geht auf die Konsequenzen ein, die die seit Jahrzenten andauernde Diskussion für Muslimas hat, dabei kam auch das AmF zu Wort.

04.03.2021 Schichtzugehörigkeit zählt bei Covid, nicht Religion (Tagesspiegel)

Der RKI-Chef sieht einen Zusammenhang zwischen schweren Covid-Verläufen und Herkunft. Migrantische und muslimische Organisationen reagieren. „Der Chef des RKI ist sicher eine Koryphäe auf seinem Gebiet und kann dort entsprechend Aussagen machen, die Hand und Fuß haben”, sagte Gabriele Boos-Niazy. In Bezug auf Muslime fehle sie Wieler aber offenbar – „Warum sollte er sie auch haben? Man würde ja auch “keine Lehrerin oder einen Bäcker zur Effizienz eines Impfstoffs befragen.”

12.02.2021 Staatliche Neutralität und das Kopftuch: A never ending story (IslamIQ)

Religiöse Kleidung ist in der nordrhein-westfälischen Justiz von nun an verboten. Das Verbot betrifft nicht nur Richter und Staatsanwälte, sondern gilt für alle Beschäftigten in der Justiz und geht damit weit über das hinaus, was das BVerfG bisher verfassungsrechtlich gebilligt hat. Für Musliminnen kommt das einem Kopftuchverbot gleich. Juristin und AmF-Vorstandsmitglied Maryam Kamil Abdulsalam schreibt in diesem Fachartikel über die Auswirkungen und Widersprüchlichkeit des Verbots.

28.01.2021 Wenn das Kopfkino Verfassungsrang beansprucht (MiGAZIN)

Berlins Justizsenator Behrendt will Lehrkräften im Schuldienst das Tragen religiös konnotierter Bekleidung erlauben. Seine Kritiker offenbaren problematische Denkmuster. In diesem Fachartikel legt Gabriele Boos-Niazy Pro- und Kontra-Argumente in der Debatte um das Berliner Neutralitätsgesetz dar und erklärt, warum manche dieser Argumente der deutschen Verfassung widersprechen.

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