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Wer nicht wählt, wählt die bestehende Ordnung

Wer nicht wählt, wählt die bestehende Ordnung

Im Live-Talk am 20. August mit Prof. Dr. Iman Attia wurde zunächst eine Bestandsaufnahme der aktuellen Ordnung gemacht. Sie steht im Konflikt mit sich selbst, denn sie versucht einerseits, die Pluralität in der Gesellschaft anzuerkennen, Rassismus zu thematisieren und etwas entgegenzusetzen, ist aber andererseits bestrebt, Rassismus, insbesondere institutionellen Rassismus, zu leugnen.
Mit Blick auf die Zukunft – gerade die sehr nahe Zukunft der Bundestagswahl – ist es daher sehr wichtig, sich über verschiedene Dinge bewusst zu werden: Sowohl wählen zu gehen als auch nicht wählen zu gehen sind politische Handlungen. In jedem Fall muss man mit den Folgen des eigenen Handelns leben und sie mit seinem Gewissen vereinbaren können. Um eine Entscheidung zu treffen, mit der man hinterher zufrieden ist, ist es notwendig, sich darüber klar zu werden, welche Ziele man erreichen möchte.